Der andere Weg durch’s Leben – Mein Erfolgsgeheimnis

GET SOCIAL. I LIKE TO SHARE 😉

Alles begann im Alter von ca. 11 Jahren…

Damals habe ich beschlossen, dass ich nicht auch einen 0815 Weg gehen will, wie es die meisten tun. Ich wollte nicht die Karriere, die jeder hat. Schule abschliessen, Ausbildung machen, vielleicht noch studieren, arbeiten, Pension.

Ich habe das Ganze nie verstanden. Wieso sollte ich mein ganzes Leben in einem Job sitzen, und dann erst mit 70 anfangen zu leben?

Es war hart.

Für viele, die das jetzt lesen, klingt das jetzt vielleicht komisch. Weil es nichts normaleres gibt heutzutage, als den Weg, den ich oben beschrieben habe.

Da ich mich aber in keinem einzigen Beruf, den der Markt so anbietet, wohl fühlte, geschweige denn, mich damit identifizieren konnte, beschloss ich einen anderen Weg zu gehen.

Das war in der Zeit kurz bevor die Oberstufe begann. Denn da fingen die Leute mich an zu fragen, was ich denn einmal werden will.

Glücklich will ich werden. Was ist denn das für eine Frage?

Die beste Schule bringt auch nichts, wenn du sie nicht verstehst

Es war 2009 und ich kam von der Primarschule in die Oberstufe. Aber nicht auf irgendeine Schule. Sondern in ein Gymnasium. Denn ich war keine schlechte Schülerin. Lernen fiel mir sehr einfach und ich konnte mir Unmengen von Stoff auswendig merken. Somit hatte ich auch keinen grossen Aufwand für meine guten Noten.

Ich ging dann auf diese Schule… Jeden Tag. Sah, wie meine Mitschüler alle einen Sinn dabei sahen und für ein Ziel arbeiteten mit dieser Schule. Die meisten wussten genau wofür sie hier in die Schule gehen. Sie wollten danach einen Beruf erlernen, was nur durch diese Schule möglich war.

Und ich hatte keinen Plan, was ich mit mir selbst anfangen sollte an diesem Ort. 

Ich hörte auf zu lernen und machte nichts mehr für die Schule. Auch im Unterricht war ich nicht mehr wirklich anwesend. Ich saß zwar immer im Schulzimmer. Meine Gedanken waren aber ganz woanders.

Nach einem halben Jahr beschloss ich von einem Tag auf den anderen, dass ich das Gymnasium nicht mehr besuchen werde.

Die danach folgenden Wochen waren schlimm. Denn niemand verstand meine Entscheidung und mein komplettes Umfeld redete mir ein, dass ich meine Zukunft versaut hätte und dass das ein riesiger Fehler war.

Und so kam ich dann in die normale Sekundarschule.

Wenn du nicht an dich selbst glaubst, verlierst du

Die Zeit in der neuen Schule war auch nicht umbedingt besser. Aber irgendwas musst ich ja machen.

Das Schwere am Ganzen war nicht die Schule. Sondern meine Vergangenheit. Denn von dem Zeitpunkt an, an dem ich beschlossen hatte, diese Schule abzubrechen, musste ich jeden Tag stärker werden und noch mehr an meinen Traum glauben. Weil mir Lehrer, Eltern, Verwandte und sogar Freunde immer wieder aufs Neue einredeten, dass ich einen Fehler gemacht hätte und so nirgends hinkommen werde in Zukunft. Mit meinen 13 – 15 Jahren war es echt schwierig, immer mich selbst zu bleiben und zu versuchen nicht darauf zu hören und schon gar nicht, ihre Meinung über meine Zukunft anzunehmen.

Noch mehr Abbrüche

2012 habe ich die Schule abgeschlossen und eine Ausbildung als Informatikerin angefangen. Wieso? Weil ich bis dahin noch nicht wusste, was ich machen kann, außer Ausbildungen und Arbeiten. Deshalb bin ich diesen Weg gegangen, wie alle anderen. Denn einfach zu Hause bei meinen Eltern rumsitzen und nichts tun wäre nie und nimmer eine Möglichkeit gewesen.

Ein Jahr hat es gedauert, bis ich auch diese Ausbildung wieder abgebrochen habe. Weil ich mich einfach nicht in dem Beruf sah. Es interessierte mich zwar schon. Aber ich wollte nicht mein Leben damit verbringen. Und deshalb sah ich auch keinen Sinn, wieso ich jetzt 4 Jahre die Ausbildung machen sollte.

Ich arbeitete danach als Praktikantin weiter und begann ein halbes Jahr später eine neue Ausbildung. Dieses Mal als Kauffrau. Ja, das ist mein Ernst.

Damals war ich gerade 18 Jahre alt und bin von zu Hause ausgezogen.

Ich spürte, dass ich bald eine Lösung finden werde und dass diese Ausbildung die letzte sein wird. Mein Ziel war es, nach der 3-jährigen Ausbildung nirgends angestellt zu sein. Ich „wollte“ einfach die Ausbildung fertig machen und mir in der Zeit was eigenes aufbauen, damit ich nach den 3 Jahren davon leben kann.

Und das habe ich dann auch gemacht. Ich habe herausgefunden, dass man heutzutage online sein Geld verdienen kann und von überall aus arbeiten kann.

DAS war das Richtige für mich. Kein Chef, keine Arbeitszeiten, keine Ortsabhängigkeit.

Also baute ich mir was auf in der Richtung.

Zweieinhalb Jahre vergingen und ich brach meine Lehre schon wieder ab. Dieses Mal aber, weil ich es geschafft hatte!

Alles Brücken abgebrochen

Für fast mein ganzes Umfeld war es komplett unverständlich wieso man seine Ausbildung so kurz vor dem Ende abbricht. Und nein, es war nicht einfach. Es war eine ähnliche Situation, wie damals, als ich meine Hochschule abgebrochen habe.

Ich musste erneut extrem stark bleiben, um meinen eigenen Weg zu gehen.

Nach einem Monat hat sich das Ganze dann beruhigt und alle haben eingesehen, dass sie meine Entscheidung nicht mehr rückgängig machen konnten.

Wieso ich diese Entscheidung überhaupt getroffen habe?

Weil ich keinen Plan B wollte. Ich wusste, dass wenn ich diese Ausbildung auch wieder abbreche, ich keine Möglichkeit habe, wieder anständig in die Berufswelt einzusteigen. Klar wäre es möglich. Ich könnte auch wieder eine Ausbildung anfangen. Aber ich könnte mich nicht einfach auf einen Bürojob bewerben, wenn mein Plan nicht aufgeht und da dann weiterarbeiten.

Ich wollte alles Brücken abbrechen und an meinem Plan A arbeiten, bis er komplett funktioniert hat.

Denn nur wer kein Plan B hat, gibt 200% für Plan A.

Und was ich heute mache?

Das Erfolgsgeheimnis

Ich arbeite immer noch an Plan A, denn mein Weg ist noch lang. Jeden Tag gehe ich Schritt für Schritt auf mein Ziel zu. Und genau das ist mein Erfolgsgeheimnis.

Es geht aber nicht nur darum, ein Ziel zu haben und dieses zu erreichen. Es geht darum, JEDEN TAG etwas dafür zu tun. Immer dranzubleiben. Und das Wichtigste:

Glaub’ an DICH! Es gibt immer Leute, die nicht verstehen, was du machst und dich vom Weg abbringen wollen. Meistens ist es nicht mal schlecht gemeint von den Personen, aber sie wissen es einfach nicht besser.

Glaub’ an dich, egal wer was sagt. Denn wenn du ein Ziel hast und fest daran glaubst und 200% dafür gibst, wirst du es auch erreichen! Egal wie „unmöglich“ es erscheint.

Mein neuestes Projekt

Sam CadoschGenau über solche Themen, wie im letzten Abschnitt beschrieben, schreibe ich auf meinem Blog www.samcadosch.com. Das Ziel ist es, die Menschen zu ermutigen und Tipps zu geben, um Ziele zu erreichen und persönlich auf ein neues Level zu kommen.

Auf Facebook und Instagram gebe ich euch einen Einblick in mein heutiges Leben.

Es werden auch E-Books folgen!

Was bedeutet für dich „erfolgreich sein“?

Sam Cadosh

Sam Cadosh

Bloggerin bei Sam Cadosch
Sam Cadosch lebt das etwas andere Leben. Das Positive. Und zeigt auf ihrem Blog auf, wie auch du mehr aus deinem Leben rausholen kannst und wie du deine Ziele erreichst!
Sam Cadosh

Letzte Artikel von Sam Cadosh (Alle anzeigen)

GET SOCIAL. I LIKE TO SHARE 😉

3 Gedanken zu „Der andere Weg durch’s Leben – Mein Erfolgsgeheimnis

  1. Markus Antworten

    Hi Sam,

    ich finde es toll wie konsequent du deinen Weg gehst. Übrigens passt Informatik sehr gut zum Thema Erfolg und Persönlichkeitsentfaltung auch wenn man das auf den ersten Blick vielleicht nicht sieht. 🙂

    Falls du mal Lust hast zu Skypen und dich über das Thema auszutauschen lass es mich einfach wissen. Würde mich sehr freuen.

    Liebe Grüße
    Markus

    • Philipp Antworten

      Hi Markus,

      ich glaube, dass Sam nicht Informatik an sich gestört hat – sondern das Angestelltensein. Ich finde es auch bemerkenswert, wie sie ihren eigenen Weg bereits in so jungen Jahren geht.

      MFG Philipp

  2. Sam Cadosch Antworten

    Hey Markus!

    Vielen Dank für dein Kompliment! 😊

    Das stimmt!
    Mir ging’s nicht darum, dass mir die Informatik nicht gefiel. Ich beschäftige mich jetzt privat ebenfalls mit Informatik. Aber halt ohne Zwang 🙂

    Informatik ist etwas sehr wichtiges – vor allem in der heutigen Zeit. Und sie wird sich immer weiterentwickeln. 💪🏼😊

    Klar, wir können uns gerne persönlich austauschen, Markus. Schreib‘ mir doch einfach mal kurz bei Facebook. Mein Account ist oben im Artikel verlinkt 😊

    Have an amazing day! ☀️

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*