In 10 Schritten zur ersten Facebook Werbeanzeige – Die ultimative Anleitung

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Das erste Mal kostet immer die größte Überwindung.

Ich kann mich noch an meine erste Facebook Werbeanzeige erinnern: Meine Nervosität war auf einem hohen Level, weil ich wusste, ich werde in ein paar Sekunden Geld für Traffic ausgeben. Damals war ich noch Student und deshalb hatte ich auch nicht besonders viel Geld.

Das Ergebnis war:

Ich habe alle Fehler gemacht, die ich nur machen konnte. Und wenn ich heute die Werbekonten von meinen Kunden übernehme, sehe ich bei ihnen dieselben Fehler. Dass dir nicht auch diese Fehler passieren, erkläre ich dir Schritt für Schritt, wie du deine erste Facebook Werbeanzeige schalten kannst. Wenn du noch mehr Hilfe brauchst, kannst du dich hier zu einer kostenlosen Beratungssession bewerben.

In diesem Blogartikel lernst du die 10 Schritte zu deiner ersten Facebook Werbeanzeige.

  1. Schritt: Lege ein Facebook Werbekonto an.

Das Facebook Werbekonto ist die zentrale Anlaufstelle, um Facebook Werbeanzeigen zu erstellen, auszuwerten und zu optimieren. Du findest dieses in deinem privaten Facebook Profil links unten (Siehe Screenshot). In diesem Werbekonto hinterlegst du noch die Kreditkarte deines Online-Shops und du bist startklar.

Als nächstes installieren wir den Facebook Pixel in deinem Online-Shop.

2. Schritt: Installiere den Facebook Pixel.

Der Facebook Pixel ist die Grundlage, um Besucher auf deiner Website durch gezielte Werbeanzeigen wieder anzusprechen. Du kannst dir den Pixel wie einen lästigen Schulkameraden vorstellen, der jedem seiner Mitschüler Post-Its an den Rücken klebt.

Diese Post-Its markieren die Besucher deines Online-Shops.

Zu Beispiel steht auf dem Post-It: „Hat noch nicht gekauft.“ oder „Hat das Produkt XY in den Warenkorb gelegt und den Kauvorgang abgebrochen.“  oder „Hat das Produkt XY gekauft.“

In deinem Facebook Werbeanzeigenmanager befindet sich ein Reiter mit dem Namen „Pixel“.

Unter diesem Menüpunkt kannst du deinen individuellen Facebook Pixel erstellen. Gehe dazu auf „Pixel einrichten“. Im nächsten Schritt kannst du deinen Facebook Pixel herunterladen. Diesen Facebook Pixel fügst du jetzt im Quellcode Deines Online-Shops ein.

Wie du den Google Tag Manager verwendest, um den Facebook Pixel auf Deiner Website einzufügen

Um den Pixel auf deiner Website einzufügen, verwendest du am besten den Google Tag Manager.

Der Google Tag Manager vereinfacht das Einfügen von Codes in deinem Quellcode. Denn dadurch brauchst du nicht mehr jedes Mal den Quellcode anfassen, wenn du einen neuen Code deinem Online-Shop hinzufügen möchtest, wie zum Beispiel den Google Analytics Tracking Code.

Du brauchst ein Google Konto, um den Tag Manager in deinem Online-Shop zu implementieren.

Nachdem du ein Google Konto erstellt hast, richtest du in deinem Tag-Manager einen neuen Container ein. Dieser Container bekommt einen eigenen Code zugeordnet. Diesen Code findest du unter: „Verwaltung > Google Tag Manager installieren“.

Die beiden Codes fügst du jeweils an der richtigen Stelle im Quellcode Deines Online-Shops ein.

Im nächsten Schritt erstellst du direkt im Google Tag Manager neue Tags. Dazu gehst du in deinem Container auf „Arbeitsbereich > Tags“ und erstellst ein neues Tag. Für den Facebook Pixel wählst du „Benutzerdefiniertes HTML“ und fügst den Facebook Pixel aus dem Facebook Werbeanzeigenmanager eins zu eins ein. Als Trigger wählst du „All Pages, Seitenaufruf“. Der Facebook Pixel ist jetzt in Deinem Online-Shop installiert.

Im nächsten Schritt laden wir den Produkt-Feed im Facebook Werbekonto hoch.

3. Schritt: Lade deinen Produkt-Feed im Facebook Werbekonto hoch.

Durch den Produkt-Feed weiß Facebook, welche Produkte du in deinem Online-Shop überhaupt anbietest. Im Zusammenhang mit dem Facebook Pixel kann Facebook sagen, welcher User welches Produkt angesehen hat. Dadurch kannst du den richtigen Besucher die richtigen Werbeanzeigen ausspielen.

Gehe dazu im Werbeanzeigenmanager auf „Produktkataloge“.

Klicke auf den Button „Produkte hinzufügen“ und fülle das Formular aus. Um deinen Produkt-Feed hochzuladen, brauchst du nur die Feed-URL deines Online-Shops angeben. Im nächsten Schritt wählen wir dein Produkt aus, das du bewirbst.

4. Schritt: Wähle dein best verkauftes Produkt aus.

Wieso solltest du es dir schwer machen, wenn es auch einfach geht?

Dein best verkauftes Produkt hat bereits bewiesen, dass es Potential hat. Später kannst du auch andere Produkte noch testen bzw. diese als Upsells verkaufen. Upsells sind Verkäufe nach dem Verkauf. Aber fang erste einmal mit deinem am besten verkauften Produkt an.

5. Schritt: Überlege dir, welches Problem das Produkt für deine Kunden löst.

Jedes Produkt löst ein Problem deines Kunden.

Überlege dir genau, welches Problem du mit deinem Produkt löst. Verkaufe nie den Bohrer, sondern das Loch in der Wand. Eine Faszienrolle löst Rücken- und Gelenkschmerzen. Eine Beauty-Creme könnte vor einer unreinen Haut helfen.

Das Problem deines Kunden brauchst du im nächsten Schritt.

6. Schritt: Schreibe einen Blogartikel.

Schreibe einen Blogartikel, der das Problem deiner Kunden anspricht und eine Lösung (dein Produkt) vorschlägt. Wenn du eine Beauty-Creme verkaufst, könntest du schreiben: „5 Tipps gegen eine unreine Haut“. Am Ende des Blogartikels empfiehlst du dein Produkt.

Ich habe diese Strategie mit dem Blogarikel „5 Gründe, wieso Online-Shop Besitzer in 2018 zu Marketing-Profis werden“, umgesetzt.

Ich weise in dem Blogartikel mehrmals auf meine kostenlose Beratungssession hin. Diese Strategie ist deshalb so sinnvoll, weil du deinem potenziellen Kunden hilfst, bevor du von ihm etwas verlangst. Wichtig ist nur, dass der Blogartikel und dein Produkt extrem spezifisch zueinander passen.

Im nächsten Schritt erstellst du für deinen Blogartikel und für deine Produktdetailseite „Custom Audiences“.

7. Schritt: Erstelle mehrere „Custom Audiences“.

Durch „Custom Audiences“ kannst du individuelle Zielgruppen für Deinen Online-Shop erstellen.

Gehe dazu in deinem Werbeanzeigenmanager auf Zielgruppen > Zielgruppe erstellen > Custom Audience >  Webseiten-Traffic. Wähle „Personen, die bestimmte Webseiten besucht haben“ als Ziel und 30 Tage als Zeitrahmen aus. Gib die URL deines Blogartikles bzw. der Produktdetailseite und den Namen der Zielgruppe ein.

Als nächstes definierst du die Zielgruppe für deine Werbeanzeige.

8. Schritt: Definiere deine Zielgruppe.

Bei Facebook steht und fällt alles mit der richtigen (oder der falschen Zielgruppe). Wenn dein Produkt nicht relevant für die Zielgruppe ist, wird es auch nicht verkauft. Am einfachsten und schnellsten findest du deine Zielgruppe mit dem Tool „Zielgruppen-Insights“.

In „Zielgruppen-Insights“ kannst du eine Interesse eingeben und bekommst Daten von deiner Zielgruppe ausgespuckt.

Zum Beispiel bekommst du Seiten aufgelistet, die deiner Zielgruppe gefällt. Mache nicht den Fehler und gib bei der Zielgruppen-Targetierung „Abnehmen“ ein, wenn du Abnehmprodukte verkaufst. Gib zum Beispiel einzelne Diäten ein oder Abnehmzeitschriften.

Ich habe für meine Werbeanzeigen Magazine targetiert, die Online-Shop Besitzer lesen.

9. Schritt: Schalte deine erste Kampagne.

Endlich ist es soweit: Du kannst jetzt die erste Werbeanzeige für deinen Online-Shop schalten. Dazu gehst du in den „Power Editor“. Generell erstelle ich immer alle Facebook Ads im Power Editor und optimiere sie im Werbeanzeigenmanager.

Im Power Editor kannst du Facebook Ads effizienter erstellen und im Werbenazeigenmanager auswerten.

Um Deine erste Facebook Werbeanzeige zu erstellen, gehe im Power Editor auf „Kampagne erstellen“ und wähle als Kampagnenziel „Traffic“ aus. Die Werbeanzeigengruppe und Werbeanzeige kannst du noch überspringen.

Im nächsten Schritt erstellst du für die Kampagne deine Werbeanzeigengruppe.

In der Anzeigengruppe kannst du die Zielgruppe auswählen, die beworben werden soll. Wähle die Seiten, Interessen, Magazine etc. aus die du bei deiner Recherche gefunden hast. Außerdem kannst du in der Anzeigengruppe Dein individuelles Tagesbudget angeben.

Nach dem Erstellen der Werbeanzeigengruppe, erstellst du noch die Werbeanzeige.

Die Werbeanzeige schaltest du auf den Blogartikel, den du zuvor geschrieben hast, um die ersten Besucher auf deine Website zu lenken. Herzlichen Glückwunsch, du hast jetzt deine erste Werbeanzeige bei Facebook erstellt.

10. Schritt: Testen, testen, testen.

Die meisten Anfänger erstellen eine Werbeanzeige und rühren diese nie wieder an.

Das kann nicht funktionieren. Performance Marketing ist Testen. Teste verschiedene Zielgruppen, Bilder, Videos, Blogartikel etc. gegeneinander. Erst dadurch kannst du deine Facebook Werbeanzeigen ständig optimieren.

Klicke hier, wenn ich dir mit deiner ersten Facebook Werbeanzeige helfen soll.

Du brauchst Hilfe?

Die ersten Facebook Werbeanzeigen eines Anfängers sind nie profitabel. Ich habe das noch nie gesehen. Und auch meine ersten Facebook Werbeanzeigen waren nicht profitabel. Das ist auch nicht schlimm. Performance Marketing ist wie Fahrradfahren.

Du musst es erst lernen…

Oder du nimmst die Abkürzung und lässt mich dir helfen. Meine Facebook Werbeanzeigen sind mittlerweile profitabel. Ich mache heute den ganzen Tag nichts anderes als Facebook Werbeanzeigen für mich und meine Kunden zu schalten.

Hier kannst du dich für eine kostenlose Beratungssession bewerben.

Du wirst nie besser im Performance Marketing werden als jemand, der das den ganzen Tag macht. Dafür werde ich nie besser als du in deinen Aufgaben werden. Jeder soll das machen, was er gut kann. Lass uns die Aufgaben teilen und klicke unten auf den Button.

Wenn ich dir helfen soll, dann klicke jetzt auf den Button!

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Philipp Amadeus Kammerer

Philipp Amadeus Kammerer

Performance Marketing Consultant bei Philipp Kammerer
Philipp Amadeus Kammerer ist Performance Marketing Consultant. Er hilft Unternehmen, mehr Kunden durch datenbasiertes Marketing zu gewinnen.
Philipp Amadeus Kammerer
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